Berliner Meister

Es ist inzwischen 11 Jahre her. Damals, im Jahre 2006, gewann eine Mannschaft um Felix Nötzel, Friedrich Koch und Alexander Melzer die BJMM u16. Es war der letzte Titelgewinn für eine Jugendmannschaft von Borussia. Auch Einzeltitel waren danach rar. Leidglich die Erwachsenen konnten 2011 mit dem Pokalgewinn auf sich aufmerksam machen. Aber heute, am 23. April 2017, sollte alles wieder gut werden. Unsere 1. Mannschaft in der Altersklasse u12 konnte bei der BJMM den 1. Platz holen und wird damit

Berliner Meister 2017 in der AK u12

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Ehrungen von Verein und Verband

Am 27. März war es mal wieder so weit. Der Berliner Schachverband und der Großverein SC Borussia Friedrichsfelde hatten ihre beide jählichen Großveranstaltungen: Den Verbandstag und die Mitgliederversammlung – gleichzeitig, an entgegengesetzten Enden der Stadt. Man kann sich leider nicht teilen, also war ich mit Anita beim Verbandstag, während unser ehemaliger Abteilungsleiter MB mit anderen Borussen bei der Mitgliederversammlung war. Denn auf beiden Veranstaltungen wurden Ehrungen vorgenommen:

Anita Neldner bekam die Silberne Ehrennadel des Berliner Schachverbandes für ihre langjährige Tätigkeit als Frauenreferentin und Kinderschutzbeauftragte.

Matthias Bandlow, Thomas Neumann, Alexander Heinze und Markus Spindler bekamen die Silberne Ehrennadel des SC Borussia 1920 Friedrichsfelde für 25 Jahre Mitgliedschaft.

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Zu Ostern in Irland

Im dritten Jahr in Folge waren wir in den Osterferien auf einer Insel. Diesmal war es aber nicht die britische, sondern die irische. Acht Tage Dublin standen auf dem Programm (–> gälisch: Duibhlinn = Schwarzer Teich. Der eigentliche gälische Name ist Baile Átha Cliath = Stadt an der Hürdenfurt).

Hier der Bericht:

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Vier Aufstiege zum Saisonende

Wann gab es das schonmal? Vier unserer fünf Mannschaften haben sich in der Saison einen Aufstiegsplatz erkämpft.

1. Mannschaft: Das Flaggschiff der Spielgemeinschaft musste letzte Saison aus der Stadtliga in die 1. Klasse absteigen. Diese Saison spielten wir dann stärker auf. Nur eine Niederlage gegen den späteren Tabellendritten SG Weißensee 49 steht auf der Minusseite. Alle anderen Spiele gewannen wir mit mind. 5:3, die meisten deutlich höher, sodass uns am Ende die Brettpunkte den ersten Platz der Staffel vor der SG Rotation Turbine bescheren. Nächste Saison heißt es dann ganz klar: Klassenerhalt. Mal schauen, ob Mannschaftsleiter Dirk Gros seine Leute dann wieder so gut im Griff hat.

2. Mannschaft: Auch hier musste letzte Saison der Weg in die 2.-Klassigkeit beschritten werden. Und zwischenzeitlich sah es diese Saison gar nicht gut mit dem Wiederaufstieg aus: Nach drei Siegen gab es ein Unentschieden gegen Mattnetz und eine herbe Niederlage gegen Empor – wenn man aufsteigen will, sollte man diese Spiele als Favorit gewinnen. So fanden wir uns nach 4 Runden auf Platz 4 wieder. Doch wir kämpften uns ran, konnten 3  Spiele in Folge gewinnen. Das Remis in der vorletzten Runde gegen SK König Tegel warf uns etwas zurück: Aufstieg ja, möglich; Staffelsieg: möglich, aber nicht sicher. Entscheidung brachte die letzte Runde gegen den bis dahin Führenden SV Königsjäger Süd-West – was gibt es schöneres als ein spannendes Finale. Hier konnten wir uns durchsetzen, wobei zwei kampflose Siege sicher zur Motivation beigetragen haben, sodass wir am Ende sogar Staffelsieger werden konnten und nächste Saison den Klassenerhalt in der 1. Klasse anstreben. Der Staffelsieg muss natürlich den Wirken von Mannschaftsleiter Ulli Fitzke zugeschrieben werden, der diese Saison nicht ganz so häufig um die Welt düste und wohl durch seine vermehrte Anwesenheit uns alle Mut einflößte 🙂

3. Mannschaft: Ein klarer Fall von „Saisonziel knapp verfehlt“. Das war so nicht geplant, das geht so nicht, wer rechnet denn damit. Die 3. war letzte Saison verdient aus der 4. Klasse in die 3. aufgestiegen und sollte hier nun erstmal ein paar Saisons Erfahrung sammeln. Und nach der knappen Auftaktniederlage gegen den späteren Staffelsieger SC Zugzwang 95 sah auch alles noch ganz gut aus, das Saisonziel zu erreichen. Es folgte ein Sieg, eine Niederlage und ein Remis. Nach Runde 4 stande wir auf Platz 7 und alles was in bester Ordnung. Doch dann geschah etwas, mit dem keiner (zumindest ich nicht) gerechnet hätte: Die Mannschaft gewann einfach von den weiteren fünf Spielen deren vier und holte ein Remis. Damit wurde man 3. in der Tabelle und holte einen Aufstiegsplatz. Dabei wurde am Anfang der Saison noch die Devise „Klassenerhalt ja, Aufstieg nein“ ausgegeben. Aber seit wann hört die Jugendmannschaft unter Kapitän Michael Amboß auf die Vereinsführung. Nun bleibt es wohl der Mannschaft überlassen, ob man den Aufstieg annimmt oder freiwillig noch zumindest eine Saison in der 3. Klasse ranhängt.

4. Mannschaft: Die Mädels hatten diese Saison Unterstützung von ein paar Neuzugängen und auch Gino und Kai-Minh mischten diesmal mit, sodass ich nicht mehr von Mädchenmannschaft schreiben kann. Am Ende der Vorsaison hieß es noch Platz 7, 2 MP und 15,5 BP. Dieses Jahr wurde daraus: Platz 6, 6 MP, 25,5 BP. Hoffen wir, dass es in der Geschwindigkeit mit den MP weiter geht. Dann steht auch hier in 1-2 Jahren der Aufstieg aus der 4. Klasse an. Als Remiskönige von diesem Jahr sollten sie nächste Saison das Ziel haben: weniger Remis, mehr Mannschaftssiege.

5. Mannschaft: Die 5. Mannschaft von Daniel Blank wurde Staffelzweiter und erreicht erneut einen Aufstiegsplatz in die 3. Klasse. Dabei müssen sie sich nur dem Staffelsieger SC Kreuzberg geschlagen geben und halten sich ansonsten schadlos. Ob hier der Aufstiegsplatz personell wahrgenommen werden kann, bleibt der Mannschaft zu entscheiden.

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Pokale für Tami und Lotti bei der Berliner Meisterschaft

Im März fanden die Berliner Meisterschaften der Mädchen statt. Unsere Borussinnen waren in den AK u12 und u14 vertreten.

In der u14 hatten Goldi, Tami und Lea bestenfalls Außenseiterchancen auf einen Podestplatz. Doch Tami kann diese nutzen und landet nur hinter den beiden Favoritinnen. Ein verdienter 3. Platz und ein paar DWZ-Pünktchen mehr auf dem Konto beenden die Turnierflaute und sind hoffentlich erst der Anfang einer langen Serie.

In der u12 war es schon kritischer. Isi und Lotti waren an 3 und 4 gesetzt und hatten 3 Makkabianerinnen an 1, 2 und 5 gegen sich. Unsere beiden Vereine scheinen in der u12w gerade den Ton anzugeben. Es gab nur einen Qualiplatz zur DEM, also galt „The winner takes it all“. In spannenden und wechselseitigen Partien landeten am Ende 4 Spielerinnen punktgleich an 1 (davon beide Borussinnen), sodass ein 4er-Stichkampf erforderlich war. In diesen Partien blieb Lotti ungeschlagen und holte sich den 2. Platz und den Vizemeistertitel. Isi ließ leider auf dem Brett zu viel liegen und wurde „nur“ 4.

Im Gegensatz zum letzten Jahr, als wir in der BJEMw komplett leer ausgingen, gab es dieses Jahr einen schönen 2. und 3. Platz. Hoffen wir, dass es so weiter geht.

Hier noch die Fotos von der Siegerehrung:

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Erfolge beim Frühlingsturnier 2017

Am 21. März fand das vom SV Empor Berlin in der Grundschule am Kollwitzplatz ausgerichtete Frühlingsturnier als 3. Turnier des SMEK-Cups statt. Wir waren mit einer Delegation in den 3., 4., 5. und 6. Klassen und den Vereinsspielern unterwegs.

Am Ende gingen Lucien und Diego (Sonnenblumengrundschule) mit einer Medaille nach Hause. Lucien wurde Dritter in der Vereinswertung, Diego Zweiter in der Klassenstufe 3.

Hier ein Foto von Luciens Siegerehrung, das uns die Emporianer zur Verfügung gestellt haben. Von Diegos Siegerehrung wurden leider keine gemacht 🙁

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Magnus wird Berliner Meister

Am 18. März fand in Friedrichshagen die Berliner Meisterschaft der Altersklassen u7 und u8 statt. Für die AK u8 gesetzt waren Magnus und Kien.

Dabei ging Magnus sicherlich als hoher Favorit ins Rennen, hatte er doch 200 DWZ mehr als der an 2 gesetzte Spieler. Dieser Favoritenrolle konnte er in den ersten drei Runden auch gerecht werden, das waren überzeugende Vorstellungen gegen starke Spieler. Doch dann merkte man eine Woche Klassenfahrt und einen Abfall der Konzentration mangels Kondition. In Partie 4 stellte er gegen den später 3.Platzierten Luca Pérez Becker vom SC Kreuzberg einen Läufer ein und konnte die Partie nur mit Glück noch drehen und gewinnen. Das war knapp. In der 5. Partie ging dann gegen den an 2 gesetzten Zakharia Jouani von den Pinguinen die Dame und schließlich die Partie verloren. Doch wer 5 Runden lang an 1 spielt und nur einen Punkt abgiebt, hat am Ende gute Chancen trotzdem 1. zu werden. Und so war es dann auch. Magnus holt seinen ersten Berliner Meistertitel.

Kien hatte es deutlich schwerer, war er doch an 5 von 8 gesetzt. Und trotz aller Anstrengungen erwiesen sich die vor ihm gesetzten Spieler noch als zu stark, wobei da das ein oder andere Spiel allerdings auch für ihr hätte laufen können. Am Ende bleiben 1,5 Punkte und ein 6. Platz – und das Wissen, dass auch unser Kinni zu den TOP 10 seiner Altersklasse in Berlin gehört.

Platz 2 geht übrigens an Christian Zobel vom 2.besten Schachverein der Welt, von Chemie Weißensee 🙂

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Unsere 4 bei der BJEM – 2 Qualiplätze zur Deutschen

Gestern wurde die letzte Runde der BJEM gespielt. Vier unserer Jungs waren mit am Start: Adrian in der u12 und Gustaf, Ansgar und Magnus in der u10.

Ergebnisse BJEM 2017

In der u12 war Adrian an 9 von 10 gesetzt. Er qualifizierte sich erst in der 2. Vorrunde zur BJEM und hatte es hier nun mit einigen starken Brocken zu tun. Prompt fing er auch mit 4 Niederlagen an, darunter eine gegen Lieblingsremisgegner Lior. Das war kein guter Anfang. Doch dann kam die zweite Doppelrunde. Nach Remis gegen den DWZ-schwächer Stefan folgte ein Sieg gegen den fast 400-DWZ stärkeren Jonas. Sein erster Sieg gegen einen Gegner mit DWZ ü1700. Muss ich selbst mir bald Sorgen machen? Er nutzte den Schwung mit einem Remis gegen den 100-DWZ stärkeren Marc-Florian, konnte dem späteren Berliner Meister Nico nichts entgegensetzen und zeigte in der letzten Runde nochmal alles: Ein Sieg gegen den fast 150-DWZ stärkeren Paul-Emil. Am Ende stehen 3 stark verdiente Punkte zu Buche, ein zartes DWZ-Plus von 16 und eine Einstiegselo im 1400er Bereich. Mit Platz 7 spielt Adrian ein gutes Turnier und kann mit sich zufrieden sein.

In der u10 waren gleich drei Borussen unterwegs. Hier kommen gerne mal merkwürdige Züge aufs Brett und auch dieses Jahr war es nicht anders. Auch unsere Jungs waren vor Freud und Leid nicht gefeit. Aber immerhin kann man sagen: Minimalziel erreicht.

Gustaf war an 1 gesetzt und so von Anfang an dem größten Druck ausgesetzt. Entsprechend Nerven zeigte er in der ersten Hälfte des Turniers: Einer Niederlage gegen Vereinskamerad Ansgar folgte nur ein Remis gegen Pinguin Jakob. Pflichtsiegen gegen Mitborusse Magnus und Eintrachter Kay folgte nur ein Remis gegen den Kreuzberger Jonas und eine Niederlage gegen Joachim von den Pinguinen. Mit 3 aus 6 war an eine Qualifikation zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken. Doch er rappelte sich auf uns zeigte das Schach, dass wir von ihm schon häufiger vorher sehen konnten. Mit starkem Kampf und der dann auch verdienten Portion Glück gewann er in Runde 7 gegen die starke Coco und in Runde 8 schnell gegen Jonathan. In Runde 9 wartete dann der an 2 gesetzte Felix, gegen den nach gutem Kampf remisiert wurde. Mit 5,5 Punkten wird er 4. und qualifiziert sich für die Deutsche Meisterschaft. Die DWZ fällt etwas ab, aber das war nach den Ergebnissen der ersten Turnierhälfte auch zu erwarten. – Podest verpasst + Quali geschafft. Alles in allem also in Ordnung.

Etwas besser macht es Ansgar. Er war an 5 gesetzt, hatte deutlich weniger Druck als Gustaf und spielte sein normales Turnier gut durch. Gegen seine beiden Vereinskameraden holte er 1,5 Punkte. Im weiteren Turnierverlauf spielte er konstant: Siege gegen DWZ-schwächere, Remisen oder Niederlagen gegen Stärkere. Dabei leistet er sich nur eine Niederlage gegen Coco. Am meisten ärgert er sich wohl über sein Remis in der letzten Runde gegen Jakob, da ihn das den Stichkampf um den Meistertitel kostet. So bleibt am Ende „nur“ ein dritter Platz bei der Berliner Meisterschaft und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Aber ich bin mir sicher, dass er und wir damit gut leben können 🙂 Um das zu erreichen musste er sich immerhin um 2 Plätze verbessern. Unterwegs sammelt er noch knapp 50 DWZ ein und holt sich seine 1400.

Der Kleinste der Kleinsten war Magnus. Er spielt als u8-Spieler die BJEM u10 mit und hat es von allen am schwersten. In 2 Jahren darf er dieses Turnier immernoch mitspielen, wenn die anderen schon längst in der u12 sind. Er spielt gut und stark, steht in vielen Partien zeitweise besser, schafft es dann aber (noch) nicht diese Stellungen auch zu gewinnen. Am Ende reicht es für 3 Remisen und eine wohlverdiente Packung Gummibärchen 🙂 Er hat die Woche gut durchgehalten, wird aber in DWZ-Entwicklung und Ergebnissen nicht für seine zeitweise guten Partien belohnt. Schade. Aber im nächsten Jahr, sieht das schon ganz anders aus.

Und hier die Fotos von der Siegerehrung (li: u10, re: u12, von Dorothea Kühn):

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Vincent holt viel

Und zwar viel DWZ. Beim letzten  Dienstag zu Ende gegangenen Jugendwinteropen spielt Vincent stark und holt 5 Punkte aus 7 Partien. Dabei kann er sogar ein paar 1.000er besiegen und wird am Ende in der Rating-Kategorie „DWZlos“ 2., Gesamt 9. Das bedeuted einen Pokal und eine Einstiegszahl, die im 4-stelligen Bereich liegt.

Weitere Borussen waren auch erfolgreich, allerdings reicht es hier nicht zu Edelmetalle. Jonathan wurde 6., konnte aber leider mit seiner Leistung nicht zufrieden sein. Aber Kopf hoch, das nächste gute Turnier kommt bestimmt. Noch gibts ja BMM und BJMM.

Ein erfreuliches Ergebnis fährt Kai-Minh ein, der wie Vincent 5 Punkte holt und einen Platz vor diesem landet. Er freut sich über 80 DWZ-Punkte und damit eine 1100.

Unser „Neuer“, Kristian vom Andreas-Gymnasium, holt erstaunliche 4 Punkte und landet mit Platz 25 im ersten „richtigen“ Turnier vor einigen DWZ-Schwergewichten.

Isi, Lea und Jasper bleiben leider etwas unter ihren Möglichkeiten, aber wie es immer so ist: das nächste Turnier läuft dann wieder besser.

Turnierhomepage

Hier Vincents Bild von der Siegerehrung (Foto: Swenja Wagner):

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Der ersten Pokal…

… ist Wilmas erster großer Erfolg. Nachdem der große Bruder im November beim Jugendherbstopen erfolgreich war, zieht die kleine Schwester nun nach. Sie holt den ersten Platz der Mädchenwertung im Kinderwinterturnier vom 28. bis 29. Januar. Nach 7 Runden stehen 4 Punkte auf dem Konto. Die hat sie gegen teilweise sehr starke Gegner erarbeitet und redlich verdient. Dann hoffen wir, dass es jetzt so weiter geht.

Hier der Link zur Turnierhomepage.

Und hier das Siegerfoto geschossen von Swenja Wagner:

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