Das System schlägt uns mit 3:2

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Archibald führte bei der 2. Mannschaft zu einiger Erleuchtung.

Das Schweizer System kann bisweilen recht kompliziert sein. Es eignet sich wunderbar dazu um bei vielen Teilnehmern einen Sieger zu küren, alles dahinter kann aber durchaus erwürfelt sein. So erging es uns leider dieses Wochenende bei der Norddeutschen Meisterschaft u14w in Burg Stargard (das liegt bei Neubrandenburg in MVP). Durch eine ungerade Mannschaftszahl, durch eine geringe Mannschaftszahl, durch eine geringe Rundenzahl und durch die Überfliegermannschaft Schachpinguine (herzlichen Glückwunsch an den neuen und alten norddeutschen Meister) knarzte es heftig im Schweizer System und leider waren wir diejenigen, die es zu 100% abbekamen.

Borussia 1 (Amina (GS), Isi, Tami, Nadja, Lea) schlug in Runde 1 die eigene 2. eher knapp mit 2,5. In Runde 2 gab es das gleiche Ergebnis gegen leicht schwächere Hamburger. Nach diesem Sieg war es für uns systembedingt unmöglich noch unter die ersten 5 un damit auf einen Qualiplatz zur DVM zu kommen. Das beste wäre es gewesen, Nadja in Runde 2 in Gewinnstellung gegen eine 700 Remis spielen zu lassen! Dann wäre die Quali drin gewesen – aber wer macht so etwas? Was folgte nämlich: Runde 3: Halle –> 0,5-Klatsche, Runde 4: Nordhorn –> ärgerliche und knappe 1,5-Niederlage. Das ärgerliche war aber: egal, wie wir die 4. Runde gespielt hätte, wir hätten uns zu diesem Zeitpunkt bereits nicht qualifizieren können, weil in Runde 5 immer die Pinguine gewartet hätten und unsere Brettpunkte denkbar schlecht waren. So hagelte es also in Runde 5 die 0:4-Klatsche gegen unsere Freunde aus Wilmersdorf. Am Ende landet die 1. auf Platz 11 (von 13, gesetzt an 6) mit der höchsten Buchholz des gesamten Turnier. Nach dem glücklichen Vizemeistertitel letztes Jahr verfolgt uns das Schicksal diesmal äußerst hart. Leider trifft es die Mädels, die sich sehr anstrengen um am Ende mehr vom System als vom Gegner ausgetrickst zu werden. Wir hoffen nun auf einen eventuellen Qualiplatz, haben aber wenigstens nächstes Jahr nochmal die Chance.

Unsere 2. (Lotti, Pauli, Maali, Goldi, Bat-Sheva) schlägt sich mit weniger Pech, aber auch unschönen Paarungen durchs Turnier. Der Niederlage gegen die eigene 1. in Runde 1 folgt das allseits beliebte spielfrei. Zum Lohn kommt danach Friedrichshagen, die noch (n o c h) eine Nummer zu stark sind. Aber zum Ausgleich für die Niederlage gegen den an 8 gesetzten kommen danach die an 7 gesetzten Hamburger. Gegen die schlagen wir uns besser und holen an 4 Brettern drei Remis und nur eine Niederlage. In der letzten Runde werden die Mädels der 2. von Neubrandenburg mit 4:0 geschlagen. Am Ende heißt es für die 2. Platz 9 (gesetzt an 12) und damit zwei Plätze vor der eigenen 1. V.a. Lotti und Goldi spielen stark auf und holen Leistungen von über 1200. Mal schauen, wie da die Einstigszahl aussieht.

Alle Ergebnisse, Tabellen usw. gibt es hier.

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