Deutscher Vizemeister u10, 5. Platz für die Mädels

Zwischen den Jahren fanden die Deutschen Vereinsmeisterschaften statt und der SC Borussia war mit zwei Mannschaften dabei.

Die Jungs der AK u10 waren in Magdeburg. An 1 gesetzt spielten sie lange Zeit um den Titel. Anita, Fabi und Micha halfen als Trainer in Magdeburg fleißig vor und nach den Partien mit. Leider reichte es am Ende mit einem Maximum an Pech „nur“ für Platz 2. Aber auch ein Vizemeister ist ein Meistertitel und wie hätte der größere Pokal denn aufs Regal gepasst? Hier der ausführliche Bericht von Fabi.

Die Mädels der AK u14 waren vom 26. bis 30. Dezember in Neumünster. Am 2. Weihnachtsfeiertag ging es nachmittags mit dem ICE über Hamburg nach Schleswig-Holstein. Begleitet wurde ich von Lotti, Isi und Tami (und Maskottchen Archibald). Am Bahnhof Neumünster trafen wir auf Hanna, die als zweite Betreuerin aus Kiel kam. Vor der JHB stieß Charly zu uns und kurz nach dem Abendessen war Goldi dann auch da. Mit einer Ersatzspielerin waren wir personaltechnisch gut aufgestellt und dank Gastspielerin Charly waren wir an 9 gesetzt, also knapp in der ersten Hälfte (20 Mannschaften). Die erste Runde bescherte uns mit der SG Porz einen machbaren Gegner, sodass wir unserem ersten Brett noch ein Spiel Pause gönnten. Leider gab es vorne zwei eher ärgerliche Remisen, aber hinten wurde ordentlich gewonnen, wobei Tami es dank ein paar Ungenauigkeiten in der Eröffnung lange spannend machte. Die zweite Runde am selben Tag brachte uns mit dem Schachzentrum Seeblick die an 4 gesetzte Mannschaft. Zwischendrin sah es gut aus, doch wir hatten Pech: Charly kam trotz aktiver Stellung (dank super Eröffnungsvorbereitung ;-)) und Mehrbauer nicht über ein Remis hinaus. Ebenso Lotti, die mit aktiver Stellung sowei Qualle und 2 B mehr in ein Dauerschach stolpert. Isi übersieht das Gewinnopfer und verliert stattdessen mit einem B weniger, während Tamis Remis in Ordnung geht. Am Ende verlieren wir mit viel Pech 1:3, obwohl da 1,5 bis 2 Punkte mehr hätten drin sein sollen. Die 3. Runde bringt mit Bad Homburg wieder einen vermeintlich schlagbaren Gegner, gegen den wir 3,5:0,5 gewinnen können. Nun fängt es an interessant zu werden. In Runde 4 kommen die Karlsruher SF – ein Gegner auf Augenhöhe: Charly spielt gegen eine gleichstarke Spielerin ein unaufgeregtes Remis. Lotti hat im Endspiel leider ein paar falsche Pläne und verliert, Isi unterläuft wieder ein Eröffnungsfehler und sie verliert einen B, kann aber noch Remis halten. Da aber Tami auch nicht über ein Remis hinauskommt, bleibt am Ende eine ärgerliche, aber verdiente 1,5:2,5 Niederlage. Nun sollte aber der Endspurt anfangen. Runde 5 bringt erneut einen gleichstarken Gegner (Erfurt). Dabei geht der Plan voll auf: Charly, Lotti und Tami können nach sehr langen Partien (>4h) gegen jeweils 100 DWZ-stärkere Spielerinnen Remis halten, während Goldi ihren Pflichtpunkt beisteuert. In Runde 6 wartet mit Stadtilm wieder ein gleichstarker Gegner. Zum Sieg reicht es trotz Lottis starkem und Tamis Pflichtsieg nicht. Isi stolpert am Ende der Eröffnung, Charly kann ihre gute Stellung nicht nur nicht verwerten, stellt sie dann leider noch ein. Ein Gutes hat das Mannschaftsremis: Die Auslosung beschert uns zur letzten Runde nicht die Mannschaften an Tisch 1 oder 2, gegen die wir bei einem Sieg hätten spielen müssen. So kommen die SF Sasbach, gegen die alles nach Plan läuft: Charly und Lotti mit starken Remisen, Tami gewinnt sogar unerwartet und Goldi mit Pflichtsieg. Ende gut, alles gut. Wir werden Gesamtfünfter (an 9 gesetzt) und halten zusammen mit Nordhorn für den Norden die Fahne hoch, da Halle aus Krankheitsgründen seinem Favoritensstatus nicht gerecht werden konnte. Tami freut sich über ein großes DWZ-Plus, Lotti, Charly und Goldi machen mehr oder weniger Plus. Nur bei Isi ist in diesem Turnier der Wurm drin (wer kennt das nicht), aber das macht sie beim nächsten Turnier wieder wett. Durch unsere Auswechselpolitik hatte Tami übrigens in 7 Runden 7mal Schwarz. Kann es besseres Eröffnungstraining geben?

Übrigens gewinnen wir überlegen das Ersatzspielerturnier, haben also das stärkste 5. Brett Deutschlands – wenn man sich darauf mal nichts einbilden kann… Spricht zumindest für unsere breite Mädchenarbeit.

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