Magnus ist Berliner Meister u10

Die Berliner Jugendeinzelmeisterschaft ist beendet. Sechs Borussen waren in drei Altersklassen am Start und am Ende sollte einer sogar gewinnen:

Magnus gewinnt die Altersklasse u10. Bemerkenswert ist das umso mehr, da er eigentlich ein Jahr zu jung ist und nächstes Jahr erneut teilnehmen kann. Allerdings war schon früh klar, dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem ein Jahr älteren Nikolai Nitsche von SV Empor geben würde. Bereits in Runde 2 gab Nikolai einen halbe Punkt ab. Magnus machte es ihm in Rundde 6 gleich. In Runde 7 verlor Nikolai überraschend, allerdings gab auch Magnus einen halben Punkt ab. In Runde 9 kam es dann zum Finale der beiden. Genügend Abstand auf Platz 3 hatten beide, sodass nur die Meister-Frage im Raum stand. Dabei hatte Magnus einen halben Punkt mehr und auch noch Weiß, also zumindest ein paar Vorteile auf seiner Seite. Mit einem Remis wollte sich Nikolai allerdings nicht zufrieden geben. Nach einer Spannenden Partie hatte Nikolai im Endspiel auf einmal einen Bauern mehr. Allerdings war Magnus‘ Bauernmajorität am Damenflügel erdrückend und partieentscheidend. Damit holt Magnus für die Borussia den ersten Meistertitel bei einer BJEM seit…. ja, seit wann eigentlich? Er freut sich also über einen Titel, einen großen Pokal und ein Tüte Gummibärchen, über die sich gleich nach der Siegerehrung hergemacht wurde.

Doch in der u10 spielte auch ein anderer Borusse mit. Christian war bei seiner ersten BJEM dabei. Wie Magnus ist er jüngerer Jahrgang. Leider lief das Turnier für ihn nich so gut, er wurde am Ende 10. So schlimm sich das anhört, so schlimm ist es gar nicht. Er gehört immernoch (als jüngerer Jahrgang) zu den 10 besten u10-Spielern Berlins und das muss man auch erstmal schaffen. Im nächsten Jahr nimmt er sicher wieder teil und da läufts dann bestimmt besser. Zumal nach einem Super-Sebnitz, einer schönen 2. Vorrunde und einem Deutschen Vizemeister-Titel mit der Mannschaft das 4. große Turnier dann auch mal schief gehen kann. Jeder Schachspieler weiß, dass sich Berg und Tal die Waage halten, sodass jetzt auch mal ein schlechtes Turnier folgen sollte. Danach gehts gottseidank wieder bergauf und irgendwann hat man mehr DWZ als der Trainer…

In der AK u12 waren Ansgar und Gustaf unterwegs. Auch hier haben wir ein gutes und ein durchwachsenes Turnier. Beide sind jüngerer Jahrgang und dürfen nächstes Jahr nochmal teilnehmen. Gustaf spielt eher unter seinen Erwartungen und wird 7. Er leistet sich wohl das ein oder andere Remis zu viel. Aber auch hier gilt: die Welt dreht sich weiter, diese Jahr war ja nur das Warmspielen für 2019. Ansgar spielt hingegen über seinen Erwartungen. Er wird punktgleich dritter bis fünfter und spielt in drei Wochen um den Pokal für den 3. Platz und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Jerry und Jonathan konnten sich für die BJEM u16 qualifizieren. Jonathan hatte schonmal in den jüngeren AK mitgespielt, für Jerry war es das erste Mal. Nächstes Jahr ist Jerry u18, Jonathan dürfte nochmal u16. Beide sind an 7 und 8 gesetzt und landen auch dort, können sich aber über ein mehr oder weniger großes DWZ- und Elo-Plus freuen, da sie beide trotz ihres Setzlistenplatzes ein gutes Turnier spielen.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.