Nach der Deutschen Einzelmeisterschaft

Die Deutsche Meisterschaft ist vorbei. Für unsere beiden Qualifikanten und mich war es eine harte Woche. Gustaf und Ansgar hatten 11 Runden zu spielen, ich eine Delegation zu leiten und ein paar Spieler zu betreuen. Niels und Lea musste im Offenen Turnier nur 9 Runden spielen und v.a. Niels hat ordentlich Haare gelassen. Außerdem war da noch ein Magnus, der das Kika-Turnier gespielt hat.

In der Altersklasse u10 waren unsere beiden Jungs wie alle Berliner weit vorne, unter den Top 20 gesetzt. In Runde 2 saßen beide nebeneinander und bekamen es mit den beiden ersten der Setzliste zu tun – beide Borussen konnten gewinnen. Eine Überraschung. Nach dem Siegestaumel holte beide allerdings die Realität wieder ein und die Ergebnisse pendelten sich auf Normalniveau ein. Beide spielen in ihrem Rahmen, keine Enttäuschungen oder Überraschungen. Wir sehen tolle Partien mit ausgekochter Taktik und Strategie, aber auch Fehlzüge und falsche Pläne. Pech und Glück halten sich die Waage.
Am Ende verbessert Gustaf seinen Setzlistenplatz um 2 und wird 14. Damit ist er Drittbester Berliner und landet noch vor den drei Erstplatzierten der BJEM. Mit einer Leistung von 1511 verbessert er sich um 21 Punkte auf 1492. Da sollte wohl Ende das Jahres die 1500 feststehen. Und zu den besten 20 Spielern Deutschlands in seiner AK zu gehören, ist doch auch was nettes.
Ansgar ist an 19 gesetzt und wird 23. Das schlägt sich auch in einem Minus von 39 nieder, sodass seine neue DWZ 1475 lautet. Allerdings relativiert er damit nur das große Plus der BJMM u19; seine Zahl geht stetig nach oben, hatte er doch sein letzte Minus im Juni 2016. Das nächste gute Turnier kommt bestimmt.

In der Offenen DEM hatten wir zwei Spieler am Start.
Niels spielt im stark besetzten A-Feld ein gutes Turnier und verbessert sich um 23 Plätze. Die DWZ rauscht 80 Zähler auf einen neuen Höchststand nach oben. Die 1500 knackt er ein zweites Mal und wird sie diesmal hoffentlich nur noch weiter nach oben korrigieren.
Lea ist nicht ganz so glücklich mit ihrem Turnier. Im B-Open hat sie es ebenfalls schwer, muss aber der Spielstärke ihrer Gegner noch zu häufig Tribut zollen. 6 Plätze weniger sind natürlich kein Weltuntergang und ich bin mir sicher, dass auch die 54 DWZ-Minus im nächsten Turnier wieder rausgeholt werden können.

Letztes Jahr hatte er schon das Kika-Turnier gespielt und das wollte er auch dieses Jahr wieder, bevor es dann (hoffentlich) 2018 in die DEM u10 geht. Magnus war im Kika-Turnier an 1 gesetzt und da hat man es bekannterweise am schwersten. Und so war es auch diesmal: Eine Niederlage und ein Remis reichen leider nicht für das Podest, sodass er sich mit Platz 5 begnügen muss. Er wird damit immerhin bester Berliner.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.